REGIENOTIZ

„Es ist eine Farce!

PENG! ist eine impressionistische Geschichte, in der ich versuche, das Gefühl einzufangen, das mich überwältigt, wenn ich einen Blick auf die Situation in Deutschland werfe. Flüchtlinge, Nazis, Alternative, Gutmenschen – ein Themenkomplex, der unüberschaubar wirkt.

So wie Jens in unserer Geschichte überfahren mich die Geschehnisse und es stellt sich ein Gefühl der Hilfslosigkeit ein. Wie reagiert man auf das alles? Soll man verzweifeln oder hysterisch lachen? Kann man sich überhaupt noch richtig verhalten? Wer ist noch richtig im Kopf? Und wer nicht?

Hoffentlich bietet die karikaturartige Darstellung ein Ventil für aufgestaute Verzweiflung. Hoffentlich kann der Zuschauer sogar einen Schritt zurücktreten und seine Position in der Situation überdenken, in der er vielleicht schon viel zu tief drin steckt.

Ich versuche im Film, selbst, keine politische Position zu ergreifen. Vielmehr sollen alle Parteien auf gleichberechtigt überzogene Art dargestellt werden. Einzig Jens, durch dessen Augen wir die Geschehnisse erleben, ist naiv und farblos gehalten. Er fühlt unsere Ausweglosigkeit in dieser Tragödie.

Es ist zum Heulen!“

Jan Maroske; Februar 2018

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„It’s a farce!

PENG! is an impressionistic tale, in which I’m trying to capture the feeling that overwhelms me, when I see the societal situation in Germany and the world. Refugees, Nazis, Alternatives, Do-Gooders – a range of topics barely containable.

Like Jens in our story, I’m run over by the goings-on and I’m feeling helpless. How does one react to oll that? Should one despair or laugh hysterically? Can one really act in the right way? Who’s still right in their head? And who isn’t?

Hopefully, the caricature-like portrayal will open a valve of release for dammed feelings of despair. Hopefully, the audience can even step back a little and rethink its role in a situation, in which they are already involved so deeply.

I’m trying not to take sides in this film. All parties will be portrayed in an equally exaggerated fashion. Only Jens, through who’s eyes we’re seeing the story, is portrayed in a bland and colourless way. He channels our hopelessness in this tragedy.

It’s enough to make you weep!“

Jan Maroske; February 2018

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